Kartenlegen - Lenormandkarten
Die Geschichte der Lenormandkarten und der Einsatz beim Kartenlegen:
Die Lenormandkarten sind Wahrsagekarten, die zum Kartenlegen verwendet werden. Die Lenormandkarten gehen auf Marie-Anne Lenormand, geboren 1772 in französischen Alencon, zurück. Schon als Kind fiel sie durch ihre Hellsichtigkeit auf, sie wurde im Kloster erzogen und zog später nach Paris. Dort führte Sie ein bewegtes Leben, legte für einfache Leute die Karten und berührte die Leute mit den Karten.
Marie Anna bediente sich beim Kartenlegen das Tarot und entwickelte daraus ihre eigenen Karten. Sie beherrschte das Kartenlegen so gut, dass sie bald berühmt wurde und auch Politiker, Adelige und Josephine, die Gemahlin Napoleons, beriet. Sie schrieb zahlreiche Bücher, welche sie selbst herausgab. Am 25. Juni 1843 starb sie in Paris, wo sie auch beerdigt wurde. Seit dieser Zeit verbreitete sich das Kartenlegen mit den Lenormandkarten durch ganz Europa.
Kartenlegen mit Lenormandkarten – es gibt 2 Decks:
Grundsätzlich unterscheidet man bei Lenormandkarten zwei Arten von Kartendecks. Das große Lenormanddeck mit 54 Blatt (astromythologisches Deck) und das kleine Lenormanddeck, bestehend aus 36 Blatt. Beim Kartenlegen mit Lenormandkarten wird das kleine Kartendeck öfter und lieber verwendet; von denen die „Rote Eule“ und die „Blaue Eule“ wohl am bekanntesten sind.
Die 36 Karten des kleinen Lenormanddecks sind jeweils mit aussagekräftigen Bildern ausgestattet, die beim Kartenlegen Szenen des normalen Lebens darstellen und so beim Kartenleger bei der Interpretation von Situationen hilfreich sind.
Die Legemethode das „Große Bildes“ verschafft dem Kartenleger einen Gesamtüberblick über das Leben des Fragestellers. Beim Kartenlegen dieses Legesystems werden gegenwärtige Situationen ebenso aufgezeigt, wie Ereignisse aus der Vergangenheit und der Zukunft.
Da beim Kartenlegen (mit den Lenormandkarten) des „großen Bildes“ alle umgehenden Karten in die Deutung miteinbezogen werden, kann die Grundbedeutung einer einzelnen Karte variieren oder auch eventuell umkehren.
Ein Beispiel:
MÄUSE – bedeuten generell Diebstahl, Verlust oder etwas wegfressen;
Taucht diese Karte beim Kartenlegen des „Großen Bildes“ neben anderen schlechten Karten auf – so kann sie diese „wegfressen“, sie hat die Fähigkeit negative Karten einfach in Luft aufzulösen.
Worüber kann man beim Kartenlegen mit Lenormandkarten etwas erfahren?
Die Vorhersagen beim Kartenlegen mit Lenormankarten betreffen die verschiedensten Lebensbereich, wie Liebe und Partnerschaft, Beruf, Finanzen und Gesundheit. Die Lenormandkarten enthalten Positiv- und Negativkarten. Ihre Symbole beziehen sich auf Glück, Freude und Leid.
Beim Kartenlegen des „Großen Bildes“ können die Zusammenhänge zwischen den verschiedensten Lebensbereichen und ihre übergeordneten Themen wunderbar erkannt werden. Im Gegensatz zum Tarot können beim Kartenlegen mit Lenormandkarten konkrete Ereignisse, wie zum Beispiel die Karte BRIEF – eine gute Nachricht entnommen werden.
Welche Fragen kann man den Berater beim Kartenlegen mit Lenormandkarten stellen?
- Finde ich meine große Liebe?
- Werde ich bald selbstständig sein?
- Besteht mein Sohn die Prüfung?
- Findet mein Mann bald wieder Arbeit?
Dies ist nur ein kleiner Auszug an möglichen Fragen.
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Das Kartendeck der Lenormandkarten
Das Deck der Lenormandkarten besteht aus 36 Karten und es ist nach Marie-Anne Lenormand benannt.
