Kartenlegen Berater
Kartenlegen
Was ist Kartenlegen und wozu dient Kartenlegen?
Kartenlegen mit diversen Karten werden als Hilfsmittel zum Wahrsagen verwendet. Viele Menschen können sich nicht erklären, wie Karten Nachrichten für uns beinhalten können, die geübte Personen beim Kartenlegen zu deuten vermögen.
Können Ereignisse aus der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft eines Menschen anhand der Karten gesehen werden?
Das Mysterium vom Kartenlegen möchten wir Ihnen gerne etwas Näher bringen, indem wir Ihnen zeigen welchen Ursprung das Kartenlegen hat, wie die verschiedensten Kartendecks aufgebaut sind und wie sie eigentlich funktionieren.
Die Geschichte vom Kartenlegen:
Die Geschichte vom Kartenlegen durch Wahrsagekarten beginnt im Sinne eines Kartenspiels in China des 7. Jahrhunderts. Das Kartenspiel selbst ist wiederum hervorgegangen aus dem Würfelspiel. Die Karten wurden aber nicht nur zum Spielen eingesetzt, sondern auch zur Erstellung von Orakeln und damit zum Kartenlegen.
Vermutlich wurde das Kartenlegen von Zigeunern, die das Wahrsagen durch Kartenlegen schon früh beherrschten gegen Ende des 13. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. Die Zigeuner besaßen ihre eigenen Karten zum Kartenlegen – die sogenannten Zigeunerkarten. Die Zigeunerkarten waren handgefertigt und wurden von Generation zu Generation weiter vererbt.
Die Kirche verschrie das Kartenspiel und das Kartenlegen als „Spiel des Teufels“ und verbot es erstmals 1378. Trotz verschiedener Verbote konnten die Karten jedoch nicht aus dem Leben der Menschen verbannt werden und so überlebte auch das Kartenlegen.
Das Zigeunerkartendeck besteht aus 36 Karten. Es beinhaltet sehr viele Gefühlskarten wie „Fröhlichkeit“, „unverhoffte Freude“, „Glück“, „Liebe“ uvm. Die Zigeunerkarten eignen sich vor allem für alle, die sich zum ersten Mal die Karten legen lassen, weil sie so klare und eindeutige Ergebnisse liefern. Die Berater zeigen mittels Kartenlegen verschiedene Wege und Alternativen auf und versuchen den Ratsuchenden eine wertvolle Lebenshilfe zu geben.
Im Laufe der zeit entwickelten sich verschiedene Wahrsagekarten nur zum Zweck von Kartenlegen, die zum Teil bis heute beliebte Anwendung finden.
Tarot ist eine der bekanntesten Wahrsagekartendecks. Über die Herkunft gibt es viele Theorien. Bekannt und belegt ist aber, dass das Kartenlegen mittels Tarot bzw. Tarotkarten seinen Ursprung im 14. Oder 15. Jahrhundert in Europa nimmt, da das erste vollständige Spiel das wir kennen eines dieser Zeit stammt.
Durch das Kartenlegen mit Tarot sehen wir Bilder des kollektiven Unterbewusstseins. Jede Karte des Tarots zeigt ein Sinnbild, welches für eine Eigenschaft oder ein Ereignis steht. Die Bilder der Karten zeigen uns einen Weg zu unseren unbewussten Gefühlen und Strukturen und geben Antworten auf Fragen wie beispielsweise:
- Wohin führt mich dieser Weg?
Das Kartenlegen mit Tarot ist als Hilfe zu Selbstforschung und Selbsterkenntnis gedacht. Kartenlegen mit Tarot hilft uns unser geistiges Potential zu erweitern und unser Wissen zu aktivieren. Der rechte Gebrauch vermittelt Einsichten und klärende Erkenntnisse über die jeweilig befragten Lebenssituationen.
Das Kartenlegen mit Tarot enthält Hinweise auf besondere Stärken und deckt dunkle Flecken auf, wenn wir bereit sind, auf diese einzugehen.
Das Kartendeck besteht aus 78 Karten und unterteilt sich in 22 Grafen Arkana, die Trümpfe, diese Sprechen Bewusstseinszustände an, oder Situationen in der man sich befindet. Sie haben die Fähigkeit uns etwas zu lehren. Die kleinen Arkana werden in 4 Farbreihen (Scheiben/Münzen; Kelche; Stäbe; Schwerter;) mit je 10 Zahlenkarten und 4 sogenannten Hofkarten (Bube; Ritter; König, Königin) eingeteilt. Beim Kartenlegen beschreiben sie die kleinen unmittelbaren Lektionen des Lebens. Jede Farbe konzentriert sich auf einen bestimmten Bereich des Lebens.
Die Hofkarten stehen häufig mit wichtigen Personen in unserem Leben in Beziehung. Beim Kartenlegen übermitteln die einzelnen Karten eine bestimmte Botschaft und wollen uns dazu auffordern, uns selbst genau zu betrachten oder uns zeigen, welchen Weg für uns momentan notwendig ist.
Der Ablauf beim Kartenlegen:
Zunächst werden beim Kartenlegen die Karten gemischt und anschließend nach konkrete Legemuster wie zB.: „das Keltische Kreuz“ ausgelegt. Die Kombination der jeweiligen Karten und deren Anordnung ergeben die Bedeutungsinhalte. Der Kartenleger gewinnt so beim Kartenlegen tiefe Einblicke in die augenblickliche Situation des Fragestellers und kann ihm so neue Wege und Alternativen aufzeigen und bei anstehenden Entscheidungen hilfreich zur Seite stehen.
Heute verwendet man beim Kartenlegen vor allem zwei Decks: das Crowley-Tarot und das Rider-White-Tarot. Sie sind nach ihren Schöpfern benannt und gleichen – abgesehen von der Art der Bilder den meisten anderen Tarotdecks bzw. Tarotkarten.
Auch Lenormandkarten sind dem Tarot sehr ähnlich und werden ebenfalls gerne zum Kartenlegen verwendet. Sie sind nach ihrer berühmten Erfinderin Marie Anne Lenormand (1772-1843) benannt worden. Im Unterschied zum Tarot umfasst ein Lenormanddeck nur 36 Karten, die jeweils mit aussagekräftigen Bildern ausgestattet sind. Welche beim Kartenlegen Szenen des normalen Lebens darstellen und so beim Kartenleger bei der Interpretation von Situationen hilfreich sind. Die Legemethode das „Große Blatt“ zeigen beim Kartenlegen gegenwärtige Situationen, ebenso die Ereignisse aus der Vergangenheit und der Zukunft. Da alle umliegenden Karten in die Deutung miteinbezogen werden, kann die Grundbedeutung einer einzelnen Karte variieren oder auch eventuell umkehren.
Wie zum Beispiel:
Die Karten „Mäuse“ – bedeutet generell Diebstahl, Verlust – „etwas wird weggefressen“. Taucht diese Karte beim Kartenlegen des „Großen Blattes“ neben anderen schlechten Karten auf – so kann sie diese „wegfressen“; sie hat die Fähigkeit negative Karten in Luft aufzulösen.
Die verschiedensten Lebensbereiche wie Liebe u. Partnerschaft, Beruf, Finanzen und Gesundheit können beim Kartenlegen mittels Lenormandkarten vorhergesagt werden.
Kipperkarten sind alte Zigeunerkarten, die man ebenfalls zum Kartenlegen verwendet. Den Namen verdanken die Kipperkarten ihrer Erfinderin Susanne Kipper, die diese 1873 entworfen hat.
Das Kartendeck besteht aus 36 Karten. Die Bilder auf den Kipperkarten zeigen Personen & Ereignisse, die sich beim Kartenlegen auf das Leben des Fragenden beziehen. Die scheinbar einfache und klare Sprache der Bilder enthalten viele Details, die beim ersten Betrachten kaum wesentlich erscheinen, wohl aber eine tiefe Bedeutung besitzen.
Die Kipperkarten unterscheiden sich von anderen Wahrsagekarten wie beispielsweise dem Tarot, insofern, dass sie ganz konkrete Zukunftsprognosen bzw. Zukunftstendenzen erstellen, während die Karten des Tarots einen seelischen Zustand widergeben. Karten wie „unverhofftes Geld“ drücken deutlich Ereignisse aus. Die wohl gefürchtetste Karte bei den Kipperkarten ist die „Todeskarte“ – „ein Todesfall“. Jedoch stellt die Karten „ein Todesfall“ beim Kartenlegen selten einen Todesfall dar, vielmehr handelt es sich hierbei um eine Veränderung, einen Abschluss oder eine Beendigung einer Sache, aber auch ein daraus entstehender Neubeginn.
Zum Kartenlegen kann mach auch Skatkarten verwenden, obwohl diese eigentlich als Spielkarten konzipiert wurden. Skatkarten wurden im Jahr 1820 in Deutschland erfunden. Das Deck besteht aus 32 Karten, die ein französisches Bild (Herz; Karo; Kreuz; Pik) oder ein deutsches Bild (Eichel; Blatt, Herz, Schelle) tragen können.
Auskunft geben sie beim Kartenlegen über Liebe, Gesundheit, Erfolg und Reichtum. Aber auch Aussagen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Beim Kartenlegen mit Skatkarten ist die Bezugsperson entweder Herz-Dame; bei weiblichen Fragestellenden oder Herz-König, bei den männlichen Fragenstellern. Wie auch im Leben so auch in den Karten befinden sich Menschen oder Dinge in der Umgebung, die das Kartenbild und so auch das Leben beeinflussen.
Beim Kartenlegen kommt es darauf an in welcher Verbindung diese zur Bezugsperson stehen. Bevorzugt wird beim Kartenlegen daher das „Große Kartenbild“, weil man von jeder Karte etwas erfahren kann. Beim Kartenlegen mit Skatkarten gibt es die sogenannten „Familien“.
Die Engelkarten sind eine der vielen Varianten vom Kartenlegen. Jede einzelne Karte stellt einen Engel dar, der eine spezielle Eigenschaft, Tugend oder Prinzip symbolisiert. Der Kartenleger bedient sich beim Kartenlegen als Medium um Botschaften von Engeln zu erhalten.
Die Botschaften beziehen sich beim Kartenlegen auf bestimmte Fragen wie beispielsweise:
- Wohin führt mich dieser Weg?
- Wie kann ich meinen inneren Frieden finden?
- Warum verhält sich diese Person mir gegenüber so? uvm….
Aber auch gesundheitliche Fragen können beim Kartenlegen mittels Engelskarten gestellt werden:
- Was will mir diese Krankheit zeigen?
- Welcher Teil meines Körpers ist blockiert und welcher Engel kann mir helfen diese Blockade aufzulösen? uvm….
Durch das Kartenlegen mit Engelskarten kann Ihnen geholfen werden, Ihr Lebenspotential zu verwirklichen, oder es werden Ihnen Weg aufgezeigt, wie Sie Ihren Heilungsprozess fortsetzen können. Die Engelskarten weisen Sie auf eine neue Richtung Ihres Lebensweges hin.
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